Spieglein, Spieglein …. von Krankheiten und unangenehmen Untersuchungen

“ Ich hoffe, dass es dir gut geht und du an Leib und Seele so gesund bist wie in deinem Glauben.“ (3 Joh, 2, HfA)

Teelein für die unangenehmen Krankheiten

Teelein für die unangenehmen Untersuchungen

Vor einiger Zeit schrieb ich schon mal von einer unangenehmen Untersuchung. Es ging seinerzeit um eine Darmspiegelung.

Jetzt stehe ich wieder vor so einem „Spieglein“ – nämlich einer Bauchspiegelung.

Im Grunde sind wir immer noch auf der Suche nach der Ursache meinen Beschwerden. Diesmal haben wir, also genau genommen der Arzt, etwas mehr „in der Hand“ – einen Verdacht! In einer Woche habe ich das Vorbereitungsgespräch zur Spiegelung. Ich hoffe es bedarf nicht der gleichen Vorbereitung wie damals! Schreiben ist ja eine Form der Verarbeitung für mich. Das ist heute so und damals war es nicht anders. Und so erheiterte ich (ungewollt) die Leser meines damaligen Blogs mit meiner speziellen Zusammenfassung vom Aufklärungsgespräch:

Krankheiten! Bäh – kein schönes Thema! Aber bei uns leider derzeit ein wichtiges. Neben den üblichen Wehwehchen, die jede Familie so im Jahresverlauf heimsuchen, gibt es bei mir leider etwas, was der Herr Doktor doch mal genau unter die Lupe nehmen möchte. Und so gibt es mal wieder ein „erstes Mal“ bei mir. Eins auf das ich eigentlich verzichten kann. Einziger Trost – jeder sollte es in seinem Leben mal machen. Ab 55 Jahren wird es von der Krankenkasse bezahlt. Und so schlich ich heute mit einem unwohlen Gefühl zum Aufklärungsgespräch ins Krankenhaus – Abteilung Endoskopie.

Im Wartebereich saß ganz entspannt ein Mann. Neben ihn drappiert ein Handtäschchen. Ja, DER kann entspannt sitzen. Seine Frau sitzt garantiert woanders – und das nur dann entspannt, wenn die Beruhigungsmittel auch wirken. „Frau Klimm bitte!“ Ja natürlich. Ein freundlicher Pfleger älteren Semesters geht mit mir sehr sehr einfühlsam den Aufklärungsbogen durch. Risiken und Nebenwirkungen, Beruhigungsspritzen usw…. sehr unheimlich, aber was sein muss muss sein.

Apropos „müssen“. Eigentlich wollte ich diese Untersuchung nach diesem Gesprächstermin gerne bis wenigstens Dienstag verdrängen, denn schließlich fangen erst dann, so dachte ich Unwissende, die vorbereitenden Maßnahmen für meine Spiegelung statt. Und jetzt das: Ich muss jetzt schon auf Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Körner wie auch in Tomaten, Kiwi usw verzichten. Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Im Kühlschrank steht schon das gemahlene Getreide fürs Müsli, das Vollkornbrot ist im Brotkasten, die Kiwis liegen bereit fürs Müsli, mein Latte…. ich kann nicht mehr! „WAS soll ich denn jetzt essen?“ rätselte ich. „Weißbrot und Süppchen, Geflügel, Apfel aber ohne Schale, Bananen“, schlug mir die mitfühlende Schwester vor, die mich in die Geheimnisse meiner kulinarischen Genüsse in der kommenden Woche einweihte. „Na toll, bis auf wenige Ausnahmen muss ich also nur gesund durch ungesund ersetzen“, flaxte ich herum.

Ja das Flaxen wird mir noch vergehen, das sag ich euch. Dienstag Morgen darf ich noch mein Weißbrot mümmeln, mittags ein Brühchen schlürfen – aber dann – aber dann. Die Rache von Montezuma – künstlich herbeigeführt – ab 14.00 Uhr. „Nehmen sie sich dann bloß nichts mehr vor!“, warnte die nette Dame. Und am Mittwoch bitte dann um 4.00 Uhr aufstehen, in die Küche stolpern und die am Vorabend vorbereiteten 2 Liter Klean-Prep innerhalb von 2 Stunden trinken. Verschwörerisch  beugte sie sich nach vorne: “ Machen Sie das Pulver mit Apfelschorle ein und lutschen sie dabei ein scharfes Pfefferminzbonbon, dann wird es erträglich“ „Waaaaaaas“, das Entsetzen war in mein Gesicht geschrieben. „Ist es echt so schlimm wie alle sagen?“ „Also“, meinte die Dame da trocken,“gelegentlich rühre ich es hier für Patienten ein und muss nur beim Geruch fast übergeben“

Also jetzt habe ich im übertragenen Sinne des Wortes etwas Schiss, aber vielleicht sollte ich diese Zeit noch genießen, denn ab Dienstag habe ich im wahrsten und übertragenen Sinne des Wortes Schiss! In diesem Sinne schon mal Prost Gurgel, kommt‘ nen Wasserfall!

Ihr Lieben, DAS brauch jetzt nun wirklich nicht mehr!!!! Ich hoffe doch sehr, das die Vorbereitungen für so eine Bauchspiegelung etwas „übersichtlicher“ werden… 

Pssst: Ich bin für jeden ermutigenden Kommentar offen 😉 !

 

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