Ich bin ein Scanner – von Aktivitäten, Träumen & Wünschen!

Das Kind hat einen Namen! Also nicht das Kind in mir – oder vielleicht auch :-)! Schließlich war ich immer schon so oder so ähnlich  gewesen. Ich begeistere mich schnell und möchte ALLES machen. Da ich ein recht zuverlässiger Mensch bin und immer die sprichwörtliche Welt retten möchte, ist diese LebensArt schwer. Ich mache grundsätzlich zu viel. Damals dachte ich noch, dass meine ständigen Überforderungsschübe „nur“ daran lägen, das ich mich hier und da für Aktivitäten mit wenig Mehrwert entschied. Leider war das nicht der einzige Grund, denn die Überforderungen kamen immer wieder und sind jetzt schon wieder da. Und das obwohl ich Interessen mit echtem Mehrwert für mich und andere verfolge.

Kann etwas „zuviel des Guten“ sein? Was spielt noch mit rein?

Ja es kann „zuviel des Guten“ sein, nämlich spätestens dann, wenn die Gesundheit streikt. Der ist es egal ob der letzte Gottesdienstbesuch der Tropfen war, der den sprichwörtlichen Eimer zum Überlaufen brachte, oder eine simple Shopping-Tour. Wenn’s zuviel ist, ist’s zuviel.

Was spielt noch mit rein? Die eigene Persönlichkeit hat einen großen Einfluss, denn jeder hat eine andere Belastungsgrenze und andere Lebensgewohnheiten. Ich habe da im Laufe der letzten 2 Jahre schon so einiges über mich herausgefunden und daraus sogar gewisse Lebensleitsätze (Schlüsselaussagen) formuliert. Aber einen Leitsatz habe ich dann doch unterschätzt. Den mit der Belastungsgrenze, denn die ist deutlich unter der angesiedelt, die ich als Richtwert setzte. Na ja, eigentlich habe ich es schon vermutet, aber es kam (und kommt) mir wie eine Schwäche vor. Seid mir eine Bekannte von den HSP’s (Hochsensiblen Persönlichkeiten) erzählte wurde mir so einiges klar. Also schon wieder ein Name! Den meinte ich am Textanfang aber gar nicht *grins*. Aber eine wunderbare Steilvorlage, um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren: Das ist so typisch wie ich hier schreibe. Ständig schweife ich ab, ziehe imaginäre Pfeile zum nächsten Thema und und und…. Und dieses „Kind“ nennt man „Scanner“. (psssst normalerweise korrigiere ich dann meine Texte, wenn sie zu wirr sind, aber heute lasse ich es aus gegebenen Anlass mal so stehen)

Ich scheine ein Scanner zu sein!

Ich bin vielseitig interessiert und es fällt mir immer wieder schwer zu entscheiden was dran ist. Ich möchte dieser „Scanner-Geschichte“ auf den Grund gehen, möchte herausfinden, was ich in meinem Leben tue, was nötig ist, was mir besonders gut tut, was ich vermisse.

Um das herauszufinden empfehlen die Experten ein „Projektbuch“ oder „Scanner-Buch“ (wie ich es taufe). Es sollte ein besonders kostbares  Notizbuch sein, eines welches dir etwas kostet. Dann ist dir auch der Inhalt, den du reinschreibst, etwas wert. In erster Linie bekommen deine vielen Ideen und Interessen, die du als Scanner hast, eine würdige Heimat.

In diesem Blogbeitrag möchte ich mich jedoch nicht weiter darüber auslassen was ein Scanner ist und was „man“ mit so einem Projektbuch macht. Ich möchte euch erzählen was ICH mit so einem schönen Buch mache, wenn ich es denn habe.

Und so pilgerte ich in die Stadt und investierte etliche Euros in dieses schöne Buch:

Das Scanner-Buch

Das Scanner-Buch

Wie heißt die Devise? Nicht Kleckern, sondern Klotzen. Will heißen, es gesellten sich noch etliche Stempelchen, Zettelchen und Aufkleberchen dazu, um meine Gedanken auch optisch zu sortieren. Solch ein Scrapbooking-Zubehör fehlt mir ohnehin noch für meine BibelArt.

Scrapbooking

Scrapbooking

Als Schreiberling habe ich viele Notizbücher herumfliegen. Als ordentlicher Mensch nervt mich das auch gleichermaßen. Ich freue mich jetzt, das ich dieses Buch besitze. Wenngleich es sich empfiehlt für bestimmte Dinge oder Ideen oder Tätigkeiten, die du schon machst, Extrabücher da zu haben.

Das große Buch ist dann die Sammlung gewisser Grundstrukturen deiner Tätigkeiten, Wünsche, Projekte… was auch immer. Wenn es zu sehr ins Detail geht, dann helfen Themenbücher. Nur mal als Beispiel: Ich schreibe als Tätigkeit „Blog“ in mein Scanner-Buch. Und dann Verzweigungen mit z.B: „Regelmäßiges“. Dahinter alle regelmäßigen Dinge, die ich so machen. An der Stelle höre ich aber auf, denn welche Beiträge ich genau plane oder wo ich was teile, das ist dann für so ein Scanner-Buch zu spezielle. Dafür eignet sich dann ein „Blogplaner“(mehr unter der Kategorie „munter bloggen)“. Ihr versteht denke ich, was ich meine. Das Scanner-Buch wird bei mir zum einen eine Art buntes Inhaltsverzeichnis meiner Aktivitäten und gibt gleichermaßen auch Raum  für Überlegungen, Träume oder Wünsche. Und glaubt mir, das ist schon sehr detailliert für so ein Buch. Mir ist es wichtig, immer ein Datum dazu zu schreiben. Denn Dinge ändern sich , etwas geht, etwas kommt, und ich male mein „Diagramm“  wieder neu.

In den nächsten Post zu diesem Thema lasse ich euch dann mal in mein Buch reinschauen.

In diesem Sinne wünsche ich euch erstmal gute Gedanken und gebe euch die Frage mit:

Seid ihr auch ein Scanner?

Eure Sandra

 

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10 thoughts on “Ich bin ein Scanner – von Aktivitäten, Träumen & Wünschen!

  1. Huhu…

    Oh, da bin ich aber schon sehr gespannt auf das innere des Buches 😉
    Dein Text ist schön zu lesen und mir gefällt deine Schreibweise.
    Und so viele Stempel würde ich auch gerne haben ..

    Ich habe gerade mal 1 Notizbuch hier rumliegen.

    Alles Liebe

    • Ja ich freue mich auch mit dem Buch richtig loszulegen. Ich denke das ist echt wichtig meine Prioritäten zu sortieren. Danke für dein Lob!

  2. Hallo liebe Sandra,

    ich scheine auch eine Scannerin zu sein – das habe ich durch eine ganz tolle facebookgruppe herausgefunden, in der sich unterschiedliche Scanner-Persönlichkeiten austauschen.
    Ein Notizbuch führe ich nicht, um meine tausend Gedanken und Projekte zu ordnen, aber vielleicht nehme ich es mir mal vor.
    Ganz liebe Grüße,
    Yvonne von Limalisoy

  3. Da muss ich mich ja gleich mal auf die Suche nach dem Folgebeitrag machen, denn mich interessiert auch, wie so ein „Scanner-Buch“ von innen aussieht. Ich persönlich hatte früher als Teenie mal versucht Tagebuch zu schreiben, hatte aber nicht viel Durchhaltevermögen!

    Liebe Grüße
    Jana

  4. Hihi wir sind uns schon sehr ähnlich, ich hab hier auch viele Heftchen Bücher und Zettel in Mappe Ideen Wünsche Gedanken (früher hatte ich Zeit und Muse zum Tagebuch schreiben-dafür fehlt mir heute die Ruhe bei drei Kinder) dafür hab ich den Blog …zum schreiben! Herzliche Grüße Naemi

    • Ja das ist bei mir ähnlich. Zum „scannen“ komme ich im Moment auch nicht. Aber es ist auch noch nicht dran,denn derzeit lebe ich ja eh verschiedene Lebensbereiche noch auf Sparflamme wie du weißt. Lieben Gruß Sandra

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