Die Offenbarung-das Buch der 7 Siegel

Offenbarung

Offenbarung

Bedingt durch unsere Themenreihe „Offenbarung“, die wir gerade in unserer Jugendgruppe durchnehmen, habe auch ich mir ein paar Gedanke zu den Sendschreiben (Kapitel 2 und 3) gemacht. Der Dreh-und Angelpunkt ist der, das wir uns die Zeit nehmen Gott zuzuhören. Dass wir entdecken, was es heißt sich Gott zu öffnen und auf das zu hören, was er uns sagen will. Dies kann bei jedem – je nach Situation, in der man sich befindet – unterschiedlich sein.

Gott ist so kreativ, dass er alles nutzen kann, um zu dir zu sprechen.“ 

Ich ermutige euch anzufangen, Dinge aus Gottes Sicht zu sehen. Dann kann uns Jesus das zuteil werden lassen, was ihm auch zuteil wurde: In Offenbarung 3,21 schreibt Johannes:

„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Stuhl.“

Um in Fülle zu leben, müssen wir unsere Perspektive an Gottes Perspektive angleichen. Dazu hat Gott uns erschaffen und er möchte, dass wir in Fülle leben.

Allgemein ist zu den Briefen in der Offenbarung erstmal folgendes zu sagen: 

Sämtliche Informationen empfing Johannes als er auf Patmos war

Er schrieb nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Befehl Jesu Christi, und fand nicht seine eigenen Worte, sondern gab jene weiter, die er von ihm gehört hatte. Der eigentliche Autor der Sendschreiben ist damit Jesus Christus selbst. Das „Ich“ der Sendschreiben ist nicht das des Propheten, sondern das „Ich“ des Menschensohnes. Jesus spricht durch Johannes – der schreiben kann, weil der Geist Gottes über ihn kommt. d. Der direkte Adressat der Sendschreiben ist der „Engel“ der Orts-Kirche. Das griechische Wort, angelos, heißt wörtlich: „Bote“. Das was Johannes von Jesus empfing schreibt er auch tatsächlich in Briefform an die jeweiligen Gemeinden.

In Gottes Perspektive erkennen wir, was ihm Jesus bedeutet, was wir ihm bedeuten, was er sich für uns wünscht und was er für uns bereit hält. All das finden wir auch in Jesu Sendschreiben.

Die Perspektive „Das Jesus Selfie’(Was Jesus Gott bedeutet) – jeder Brief beginnt mit einer coolen Beschreibung von Jesus. Er drehte die Kamera auf sich und machte einen Schnappschuss von seinem Charakter, wer er ist. Die Antwort auf jede Frage in unserem Leben bekommen wir in der Gegenwart Jesus.

Die Perspektive: Ich sehe dich (was du Gott bedeutest)  – In jedem Brief an die Gemeinden gab Jesus eine positive Rückmeldung, zum Beispiel in Offenbarung 2,2 „Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden.“ Oder in Offenbarung 2,9: „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.“

Wir oft fühlen wir uns in der Menge verloren oder übersehen, aber durch diese Briefe wissen wir, dass Gott auf uns fokussiert ist und uns als Individuum sieht.

Die Perspektive: Was Jesus sieht (was Gott sich für dich wünscht) – Unsere irdische Perspektive ist begrenzt. So wissen wir oft nicht, was das was wir tun oder lassen für unsere Zukunft bedeuten kann. Wir müssen Gott zuhören und seine Perspektive finden. Und so steht auch in den Sendbriefen, wo unsere Schwächen liegen, was wir ändern sollten, damit wir teilhaben werden an dem, was kommen wird. So fordert er an jedem Ende eines Briefes in der Offenbarung auf: „Wer Ohren hat, lass ihn hören, was der Geist zu den Kirchen sagt.“ So gilt das was Jesus sagt nicht nur speziell dieser Gemeinde, sondern uns allen (der ganzen Gemeinde Jesu)

 Ewigkeit – (Was Gott für dich bereit hält)  Es ist einfach, die Perspektive auf das hier und jetzt zu haben und das aufnehmen, was in unserer unmittelbaren Umgebung geschieht. Doch am Ende jedes Briefes gibt Gott uns eine ewige Perspektive, die nur in seiner Gegenwart und aus seiner Perspektive verstanden werden kann..

In jedem der Briefe werden wir also mit unterschiedlichen Gottesperspektiven konfrontiert, wie er das Geschehene sieht, wie er uns sieht.

Am Ende der Briefe steht ein wichtiger Satz aus Offenbarung 3,20:

„Siehe, ich stehe an der Türe und klopfe an, wenn jemand meine Stimmt hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“

Damit fängt alles an. Jesus klopft an unsere Lebenstür. Er möchte das wir unsere Tür öffnen. Er möchte das wir ihn hören. Er schreit nicht wie ein Verrückter herum und hämmert an der Türe, nein er klopft leise an und ruft uns bei unserem Namen.  Erst wenn wir ihn hören, ihm zuhören, fangen wir an zu lernen – auch zu lernen wie wir das Leben immer mehr aus Gottes Perspektive sehen können.

Hörst du Jesus in dem Gewimmel von Stimmen, Geräuschen und den vielen Dingen und Menschen, die oft viel mehr Raum in unserem Leben einnehmen, wie gut für uns ist?

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