Lustig, lustig, tralalalala…..Gedanken zu den Winterfestivitäten

nikolausgeschenke

Nikolausgeschenke

Lustig, lustig, tralalalala…

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest! Und habt ihr dieser Tage schon fleißig nach euren Stiefeln gesucht? Hääää? Wat is denn mit der los? Osterfest? Nach Stiefeln suchen? Gehts noch?

Ich habe heute morgen in meinen Adventskalender geschaut, den mir meine Freundin schenkte. „Auszeit für die Seele“ heißt das gute Stück und jeden Tag finde ich da etwas Besinnliches. Man muss sich Zeit dafür nehmen, sich drauf einlassen. Ich gebe zu, das dauert etwas länger als eben ein Stück Schokolade aus dem üblichen Kalender zu drücken.

Heute also ein paar Überlegungen zum Nikolaustag. Und was ich da las, veranlasste mich dazu euch ein schönes Osterfest zu wünschen und euch aufzufordern die gefüllten Schuhe zu suchen. Denn dort lese ich, das die eigentliche Nikolausbotschaft so viel mit unserem traditionell gefeierten Nikolaustag  zu tun hat wie der Osterhase mit dem Nikolaus.

Ich muss euch diesen Text einfach mal „vorlesen“:

Sehr geehrter Herr Bischof, lieber Nikolaus,

Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen weiß, waren Sie zu Lebzeiten nicht nur Bischof in Myra – in der heutigen Türkei; nebenbei bemerkt einem Gebiet,in dem es Christen auch heute nicht gerade leicht haben – , sondern zugleich ein sehr vermögender Mann. Die Großzügigkeit, mit der Sie dieses Vermögen für Bedürftige eingesetzt haben, verschafft Ihnen bis heute großen Respekt. Leider ist die Motivation Ihrer Gut-Taten und Ihrer Wohltätigkeit für manche innerlich so weit aus dem Blickfeld entschwunden, wie die Stadt Myra von unserer Stadt aus gesehen. Dass Sie ein überzeugter Nachfolger von Jesus Christus waren, Ihr Leben ganz als Hinweis auf ihn verstanden wissen wollten, ja, selbst noch, als Sie dafür verfolgt und umgebracht wurden, verbindet man – vorsichtig ausgedrückt – nicht mehr so stark mit Ihnen. Obwohl heute, am 6.12. eigentlich Ihr Todestag ist. Das wird Sie enttäuschen. Sie wollten doch den auferstandenen Jesus Christus als Nummer 1 bekannt machen. Und inzwischen scheint es, als hätten sie ihm den Rang abgelaufen. „Das kann man nicht!“, werden Sie, verehrter Herr Bischof, jetzt vielleicht denken. Das glaube ich auch. Aber „Jesus Christus als Nummer 1“ geht nicht so leicht runter wie Apfel, Nuss und Mandelkern, wenn Sie verstehen was ich meine. Apfel, Nuss und Mandelkern verändern auf Dauer nur die äußere Figur. Die Botschaft von Jesus Christus  will die Gesamtfigur verändern, die wir so abgeben. Dass wir glauben, das er für uns ist. Dass wir einander nicht nur am 6. Dezember die Schuhe füllen, sondern auch an den anderen 364 Tagen die Herzen. Dass solcher Glaube vielleicht seinen schönsten Ausdruck im Geschenkemachen findet – seinen  tiefsten  Eindruck aber hinterlässt, wo jemand im Leben und Sterben auf Jesus Christus vertraut. Weil ich kein Kind mehr bin, werter Herr Nikolaus, weiß ich natürlich, dass Sie meinen Brief nicht beantworten werden. Aber vielleicht tun das ja die, die diesen Brief jetzt lesen. Indem sie sich aufmachen und ein wenig mehr so werden wie Sie: mit einem Herzen voller Jesus Christus und Händen, die gerne von dessen Liebe weitergeben! Hochachtungsvoll, Ihr Pfarrer Norbert Mecke

Ich denke dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ganz ernsthaft einen wunderschönen gesegneten Nikolaustag!

Herz-lichst ,eure Sandra

 

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