Küchenkunde Teil 2 – Mein Speiseplan

Im letzten Post habe ich euch meinen Rezeptblock als PDF zur Verfügung gestellt. Bestimmt habt ihr jetzt schon seit Tagen fleißig ausgedruckt, sortiert, geschrieben und so weiter. Ich bin stolz auf euch.

Heute lasse ich euch mal meinen Küchenschrank öffnen . Nein, stopp, nicht den mit dem Sammelsurium an Teesorten. Der sieht schlimm aus, ich weiß. Schnell Tür zu! Danke! Nein ich meine den da, links neben der Dnstabzugshaupe. Genau der:

Der Speiseplan

Der Speiseplan

Schön, nicht? Hier stehen meine Rezepte! Mein wunderschöner Sternenordner, der noch wunderbarere Rezepte beinhaltet und einige tolle Kochbücher.

Heute möchte ich euch noch einen Speiseplan als PDF zur Verfügung stellen, mit dem die leidige Frage „Was gibt es heute zu Essen?“ ein Ende hat.

Ok, fast ein Ende hat, denn einmal die Woche solltet ihr euch die Frage  stellen (ich mache das für gewöhnlich Sonntags). Dann plane ich nämlich die Woche.

Was meine ich mit „Woche planen“? Damit meine ich das ich einen Blick in den Kalender werfe und schaue wann welche Termine anstehen (kleiner Einschub: mein Jahreskalender ist quasi mein ausgelagertes Gehirn und ich führe ihn noch ganz altmodisch aber akribisch genau in Papierform). Meine Wochenaktivitäten beeinflussen meine Auswahl der Gerichte. Ich käme nicht auf die Idee ein 4-Sterne-Mehrgänge-Menü an einem Tag, der mich mit einem Arzttermin, einem Mitarbeiterabend in der Gemeinde und einem vollen Wäschekorb erschreckt, anzusetzen. Na gut, ich koche eh selten Mehr-Gänge-Menüs… aber ihr wisst was ich meine ;-).

RezepteverzeichnisBlogbild

Rezeptverzeichnis, Grundlage für meinen Speiseplan

Aber ich schweife ab. Wo war ich? Ach ja, an der Kücheninsel. Da sitze ich nämlich, wenn ich mein Rezepteverzeichnis  bemühe und etwas Leckeres für die Woche raussuche. Sämtliche Gerichte notiere ich in meinem Speiseplan und die dazu gehörigen Lebensmittel auf einem Einkaufszettel. Der Speiseplan hängt gut sichtbar in der Küche und erspart mir die fragenden Gesichter sämtlicher Familienangehöriger in Sachen „Essen“. Seeehr angenehm!

Ich habe den Speiseplan jetzt noch einmal überarbeitet, denn ich habe immer wieder gute Inspirationen für Aufstriche, Müslis und und und, die ich zum Frühstück, zum Abendessen oder auch als Snack hinstellen könnte. Dann lese ich was Schönes und dann habe ich es auch schon wieder vergessen. Also, was tun? Erstens: Mein Speiseplan hat jetzt eine Seite wo ich Gerichte aufschreibe die ich in der Woche mal zum Frühstück, Abendbrot oder für Zwischendurch machen könnte. Zweitens: Ich notiere mir auch diese Zutaten gewissenhaft auf der Einkaufsliste und drittens ich schaffe mir in der Woche etwas Platz um diese Dinge vorzubereiten (also wenn es sich um einen neuen Aufstrich oder ein Brot handelt) Mal sehen, ob es funktioniert. Solltet ihr eure Frühstücksideen udgl. immer im Kopf haben, herzlichen Glückwunsch, dann ignoriert einfach diese Seite.

Was ich euch zusammengefasst empfehlen kann: Notiert alle Rezepte auf einen schönen Rezeptblock und sammelt sie in einem schönen Ordner, denn das Auge kocht auch mit :-). Und wenn ihr es noch übersichtlicher haben wollte, dann ist zum einen ein Rezeptverzeichnis und zum anderen ein Speiseplan nicht zu unterschätzen.

Und jetzt wünsche ich euch noch viel Freude. Anbei der Speiseplan (wie immer aufs Bild klicken, ihr Lieben).

Gehabt euch wohl, eure Sandra

 

speiseplan

Speiseplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4 thoughts on “Küchenkunde Teil 2 – Mein Speiseplan

  1. Das ist wirklich eine ganz zauberhafte Idee, um sich dem Thema Nahrung ganz achtsam zu widmen. Ich wünschte, ich hätte dazu auch die Muße… Also ich meine, sich ganz in Ruhe in die Küche zu setzen und bedacht Küchenpläne zu schmieden. Mir fehlt es an Zeit und eigentlich bräuchte ich auch ganz viele Hände, um alles abzuarbeiten… Aber wenn man einen Stapel weg hat, kommt der nächste oder ein Anruf mit unvorhergesehenen Ereignissen, die alles andere aufschieben lassen.
    Aber immerhin gönne ich mir noch eine Tasse Cappuccino in Ruhe – da ist dann alles andere Nebensache. Und jetzt habe ich eine Stunde Computerzeit, die ich mit dem Lesen wunderbarer Artikel verbringe. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
    Liebe Grüße,
    Yvonne

    • Ja, die Zeit läuft einem ganz schnell weg. Ich investiere gerade viel Zeit in die (Neu)organisation meines Blogs. Man, was da die Zeit schnell um ist. Dann Haus & Hof bei 5 Personen und einer Fellnase und normalerweise noch 2 Ehrenämter. Zack, der Tag um. Aber eine Capuccino-Pause, die muss sein. Immer gerne nach der morgendlichen Hunderunde. Auch dir alles Liebe und Schöne für den Tag, herzlichst Sandra

  2. Da hast du dir aber ganz schön Mühe gegeben mit dem Plan. Ich mache das ganz einfach in meinem Tagesplaner…ohne Schnickschnack 😉 Aber so einen Essensplan mache ich auch immer. Zumindest für das Wochenende. Den stelle ich Donnerstag abends auf und dann wird Freitag Mittag eingekauft. Ohne Plan würde es bei uns wohl öfter „nur“ Nudeln mit Tomatensoßen oder was vom Italiener um die Ecke geben, da mir meine Mädels keine Zeit für spontane „Kochorgien“ lassen. Aber da ich es liebe zu kochen, beginnt die Freude schon bei der Vorbereitung und beim Einkaufen. Und dann passt das mit dem Zeitplan auch.

    Übrigens sehr schön geschrieben! Ich liebe diese Art zu schreiben. Das macht es persönlicher.

    Ganz liebe Grüße, Christine

    • Danke schön, und schön das es dir gefällt. Wenn man den Bogen einmal hat, dann geht es ja schnell mit dem Ausfüllen. Die Rezepte übertrage ich nach und nach auf dem Rezeptblock, wenn ich sie eh für „euch“ koche und dann zum Download bereit stelle. LG Sandra

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