Unsere FEG-Jungendiche gehen in die POG-WG!

Jugendliche

Jugendliche

„Darf ich auch noch mit auf das Sofa!“ Jana schnappte sich eine Decke und haute sich auch gemütlich hin. Die vorherige Nacht war lang gewesen. Hinten im Raum spielte Michelle leise auf dem Klavier. Okay eher lauter, denn die Jungs am Kicker feierten ihre Tore doch recht laut! „Ligretto!“ rief ich begeistert. Ach Mist, Lena Sophie war schneller.

„Essen ist fertig!“ rief Lea da euphorisch in die Runde. Hhmm lecker, Wraps zum selber Füllen. Die Teens vom Bibelunterricht, die an dem Tag bei uns in der WG zu Besuch waren , rieben sich begeistert die Bäuche.

Das Gepäck der Jugendlichen

Das Gepäck der Jugendlichen

Ja, unsere legendäre PoG-WG der Jugendlichen fand wieder einmal statt!

PoG-WG? Was ist das denn? Also unsere Jugendgruppe nennt sich „Place of Grace“ (kurz PoG) und ein bis zwei Mal im Jahr besiedeln wir  – meistens für eine knappe Woche – die Räumlichkeiten unserer Gemeinde. Auch dieses mal packten Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren und fast ebenso jugendliche Mitarbeiter *hüstel*  ihre  Zahnbürsten ( und gefühlt ihr ganzes Zimmer 😉 ) ein. Ihre Mission: Für ein paar Tage mit vielen anderen Menschen Alltag, Schule, Arbeit, Stress, Freude, Hausaufgaben, Gemeinschaft und vieles mehr zu teilen!

Eingezogen sind wir am Sonntag den 25. Juni am 17.00 Uhr ! Schon vorher trafen die Jugendmitarbeiter motiviert ein, saugen die Räume, putzen Toiletten und schleppten Tische, Teppiche und Couchgarnituren in den Gottesdienstraum. Ein Zettel an der Türe machte jedem klar: Hier ist jetzt das WG-Wohnzimmer.

In den Küchenschränken und im Kühlschrank verschwanden vieeeele Lebemsmittel, die später ebenso zuverlässig in den Bäuchen der Jugendlichen verschwanden.

Give-Away für die Jugendlichen

Give-Away für die Jugendlichen

Wir räumten und sortierten und nur kurze Zeit später waren sämtliche WG- Räume einzugsbereit. An der Fensterscheibe im Bistro informierte der Tagesplan über Essens- , Hausaufgaben- , und Ruhezeiten.

Die WG konnte starten! Morgens bedienten sich die Teens am Frühstücks-Buffet. Müsliriegel und eine  kleine Ermutigung stärkten sie für den Tag. Da die Schüler mittags so nach und nach erst eintrudelten, erwarteten sie auch da kleine Snacks und etwas zum Naschen.

Nachmittags war Zeit für all das was wir auch zu Hause tun. Die einen verzweifelten an den Hausaufgaben (bäh), die anderen bei der Niederlage in Ligretto (noch mehr bäh?). Andere bekamen an der Tischtennisplatte beim gemeinschaftlichen Spiel mit gefühlten 20 Leuten einen Drehwurm, als sie im Schweinsgalopp um die Platte liefen. Wieder  andere lagen gechillt auf dem Sofa.

Freuen taten wir uns immer über die Gemeindeglieder, die abends mit Tüten und Taschen unsere Küche in Besitz nahmen und für uns kochten. Es klapperte und klimperte und kurze Zeit später war die Luft von leckerem Essensduft geschwängert.  So sammelten wir uns immer abends mehr oder weniger vollständig in unserem  Bistro, um gemütlich (über die Definition von „gemütlich“ lässt sich streiten 🙂 zu essen.

Message für die Jugendlichen

Message für die Jugendlichen

Abends wogte wieder wieder vorrangig im Wohnzimmer das Leben. Gegen 21.30 sammelten wir uns dann im Kreis und lauschten einer kleinen Abendandacht. Unter anderem versuchten wir hier noch offene Fragen hinsichtlich der Offenbarung (die letzte Themenreihe die wir in den Jugendstunden erörterten) zu klären. Ist man im Himmel verheiratet? Wie sieht unser Körper aus? Können wir auf die Erde sehen? In Kleingruppen tauschten wir uns aus und mussten einsehen, das Gott uns bei einigen Fragen überraschen möchte. Und da waren wir schon wieder beim Anfang aller Dinge: Dem Glauben, dem Glauben an Gott und an Jesus! Es war und es bleibt spannend mit Jesus.

Welche Berufung hast du für dein Leben, welche Gaben hat Gott dir gegeben? Setzt du sie ein?

In meiner Andacht nahm ich die Jugendliche ein Stuck weit mit hinein in meine Lebensgeschichte und ermutigte sie, bei sich zu schauen.

Wo stehst du im Leben? Wartest du gerade darauf das ich wieder „deutsch rede“ weil du noch nie was über Gaben und Berufung gehört hast? Bist du gerade neu und frisch mit Jesus unterwegs und einfach von deinen Gefühlen überwältigt? Stehst du vielleicht auch mit wippenden Fuß da und denkst:“Wer braucht schon meine Gaben?“

Was gibt es abschließend zu sagen? Obwohl ich dieser WG leider immer nur Nachmittags bis Abends beiwohnen konnte, war es eine unglaublich intensive Zeit für mich. Ich genoss es mit allen Spaß zu haben und vor allen Dingen immer wieder für einzelne Jugendliche Zeit zu haben. Ich freue mich, das die Jugendlichen mich so gut in ihrer Gemeinschaft aufgenommen haben und fühle mich von dem teilweise schon sehr tiefen Vertrauen, welches mir viele entgegen bringen, sehr beschenkt.

Wie war das mit dem „Gaben leben?“ Hier hält Gott auf jeden Fall einen „Platz der Gnade“ (& Gabe) für mich bereit.

Ich freue mich, wenn du meinen Blog teilst! Du möchtest auf dem Laufenden bleiben? Dann tobe dich auf den Buttons in meiner Sidebar aus :-)!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.