Im Sturm – Gastbeitrag

Gastbeitrag

Gastbeitrag

Gastbeitrag von der lieben Naemi, die auf dem Blog http://samea-tirza.blogspot.de/ von ihrem „alltäglichen Wahnsinn“ schreibt.

Heute möchte ich über die Stürme in unserem Leben sprechen. Jeder kennt sie, jeder hat sie.

Stürme, die Herausforderungen des Lebens.

Jeder hat seine ganz eigenen Stürme. Was für den einen wie ein laues Lüftchen erscheint, ist für den anderen ein Orkan. Aber ein Leben ohne Stürme, ohne Herausforderungen gibt es nicht.

Wenn ich über Stürme schreibe, hat jeder sofort seine eigenen Herausforderungen vor Augen. Manchmal tobt es so richtig, mit Hagel, Regen, Wind, Gewitter und manchmal ist es einfach nur ein Dauerregen, der sich über Tage/ Wochen hin zieht. Alles wird schlammig und matschig oder es ist ein kurzes aber kräftiges, lautes Gewitter.

Stürme im Leben

Stürme im Leben

 

Ist euch schon einmal aufgefallen, das es in ruhigen Zeiten ganz leicht ist das „Richtige“ zu machen?! Das Gute zu wählen, Gott zu vertrauen?!  Wenn die Sonne schein, dann kann ich ganz leicht sagen: „Gott ich vertraue dir, du machst es richtig! Ich bin dir treu und setze meine Zuversicht auf dich! Du bist meine Hilfe, meine Rettung!“

Doch dann kommt ein Sturm, eine Herausforderung bricht in mein Leben und auf einmal wirbelt alles durch einander!

Der Regen peitscht mir ins Gesicht, es ist kalt und dunkel, dann kommt der Zweifel und man fängt an sein Vertrauen in Gott zu hinterfragen. Die Zuversicht rückt in den Hintergrund und Schwäche macht sich breit!

In mir drinnen ist das totale Chaos und weiß ich in ruhigen, sonnigen Zeiten, was richtig ist, wie ich Handeln sollte, fällt es mir im Sturm schwer fest zu stehen und treu zu bleiben. Und dann, ja man möchte Stark sein, man weiß noch was das Richtige ist, aber es ist so schwer den Zweifel ab zu schütteln  und voller Zuversicht zu leben. Oder?!  Kommt euch das bekannt vor?! Mir schon!

Der Sturm bringt Chaos, Durcheinander, Angst, Überforderung und Unordnung in mein Leben. Alles wirbelt durch einander: Vertrauen und Zweifel, Treue und Unbeständigkeit, Zuversicht und Schwäche.

Was nun?

Alleine halte ich dem Sturm nicht stand! Da brauchen wir uns keine Illusionen machen, alleine kann man den Stürmen im Leben nicht begegnen. Vielleicht für eine Zeit, aber nicht für lange, wir sind einfach nicht fürs alleine sein geschaffen.

Wir brauchen eine Lösung! Wir brauchen Hilfe!

Was sagt denn die Bibel dazu?! Ich finde, in diesem Buch finden wir die besten Lebenshilfen, egal was gerade in deinem Leben los ist, ich wette in der Bibel lässt sich etwas dazu finden, was weiter hilft.

„Wenn ein Sturm aufzieht, wird der Gottlose mit fortgerissen, ABER wer Gottes Willen tut, der steht auf festem Fundament!“ (Sprüche 10, 25)

Stürme werden kommen, auch als Christen werden wir nicht um Stürme in unserem Leben herum kommen! Daher brauchen wir ein festes Fundament!

„Wer meine (Jesu) Worte hört und danach handelt, der ist klug! Man kann ihn mit einem Menschen vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut!“ (Matthäus 7, 24)

Jesus sagt hier das er unsere Fundament sein möchte.

  • Hören:  Jesu Worte, wo finde ich die?! In Gottes Wort, der Bibel, ich soll mich mit Gottes Weisheit und Wahrheit beschäftigen.
  • Handeln: Beim Hören aber nicht stehen bleiben; sondern dann auch danach handeln. Das ist Aktion, Bewegung, sind Taten. Sichtbar werden von dem was ich höre!
  • Baut/bauen: Ist ein Prozess, etwas muss wachsen, ist Arbeit und kostet mich was: meinen Einsatz. Gott handelt immer in Partnerschaft mit uns. Bauen heißt auch, erschaffen, es ist nicht automatisch da.
  • Klug sein: Bedeutet, nicht ICH, nicht nach meinem Willen, sondern Jesus, sein Wille, seine Worte, er weiß es einfach besser. Das ist Weisheit, das ist Sicherheit!

„Wenn der Sturm am Haus (meinem Leben) rüttelt, wird es trotzdem NICHT einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut (=Fundament) ist!“ (Matthäus 7, 25)

Noch einmal: Stürme werden kommen! Stell dich der Realität! Es ist klug zu wissen, das Stürme kommen, damit man sich gut rüsten, vorbereiten kann!

Leugne ich Stürme, versuche ich sie zu übersehen oder denke ich: „wenn Gott mich wirklich lieben würde, gäbe es keine Stürme in meinem Leben“, dann belüge ich mich selber und werde von den Stürmen regelrecht überrumpelt und zu Boden geworfen. (Stürme bedeuten natürlich nicht das Gott mich nicht liebt, nur es gibt noch einen Gegenspieler, dieser liebt es uns Menschen ins Chaos und Angst zu stürzen, daher sind Stürme in meinem Leben kein Zeichen von Gottes fehlender Liebe!)

Der Sturm rüttelt an meinem Leben. Es ist eine Kraft im Sturm die mich beeinflusst. Es ist etwas greifbares, aktives, bedrohliches was mich angreift. Daher muss auch ich aktiv werden und handeln.

Jesus sagt: „ Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach handelt, der ist so unvernünftig wie ein Mensch der sein Haus auf Sand baut! Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land (mein Leben) überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es mit Großem krachen einstürzen!!!“ (Matthäus 7, 26 und 27)

Noch einmal der Hinweis: Stürme werden kommen. Der Gegenspieler Gottes, wird nicht aufhören an deinem Leben zu rütteln. Nein er wird jede Chance nutzen die sich im bietet. Daher fordert dich Jesus hier auf klug zu sein und ein starkes, festes und sicheres Fundament aufzubauen. Jesu Worte geben dir in den Stürmen des Lebens Stabilität. Sein Fundament ist ein massiver, fester Träger für dein Leben. Es gibt dir Festigkeit, Beständigkeit, Zuversicht, Vertrauen und Sicherheit! Im Grunde fordert Jesus jeden einzelnen Menschen auf seinen Focus richtig auszurichten!

Ein Sturm ist laut, voller Chaos und Durcheinander, dies lenkt unseren Blick, unseren Focus leicht weg von Jesus. Denn er ist genau das Gegenteil – Ruhe, Sicherheit, Ordnung. Unsere fünf Sinne sind aber nur zu gut auf das laute und sichtbare ausgerichtet. Das haben wir so gelernt. Was wir mit unseren Sinnen erfassen können, dem geben wir automatisch mehr Wichtigkeit, als was im Stillen, im Verborgenen liegt!

Doch Jesus sagt von sich selber, das er sanftmütig und von Herzen demütig ist. Er spielt sich nicht auf, sondern bleibt ruhig und besonnen. Daher ist es unsere Aufgabe, uns in diese Richtung auszustrecken, unseren Focus auf ihn auszurichten. Jesus möchte uns helfen, uns Ruhe geben und unsere Lasten tragen (nach zu lesen in Matthäus 11, Vers 28). Doch niemals über unseren Willen hinweg, immer in Zusammenarbeit mit uns. Er möchte Partnerschaft, keine Superheld Rettungsaktion!

 

Wir halten fest:

  • Stürme kommen
  • Bau ein Fundament
  • Richte deinen Focus richtig aus

 

Danke, liebe Naemi für deine weisen Worte. Ich freue mich, das du Freude daran hattest, einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu schreiben. Und ich wünsche uns allen, das wir Jesus (mehr und mehr) kennenlernen und unser Leben mit ihm gestalten.

♥-lichst

Sandra

 

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2 thoughts on “Im Sturm – Gastbeitrag

  1. Jesus sagt: „ Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach handelt, der ist so unvernünftig wie ein Mensch der sein Haus auf Sand baut! Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land (mein Leben) überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es mit Großem krachen einstürzen!!!“ —- Wunderschöne Worte.

    Ein toller und interessanter Beitrag, der einen auch fesselt, wenn man selber keinen Glaube hat. Finde ich schön, dass du solche Beiträge in deinem Blog einbaust und anderen so die Chance gibst, sich zu öffnen und ihre Gedanken nach draußen zu tragen.

    Alles liebe

  2. Diese Stürme und Herausforderungen kenne ich gut, ich glaube das betrifft jeden, mal mehr mal weniger. Es ist wichtig das man weiß wie man mit solchen Situationen am besten umgeht.

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