Hohe Erwartungen

 

Hohe Erwartungen

Hohe Erwartungen

Überall heißt es das ich meine Erwartungen nicht so hoch schrauben sollte. Dann würde ich auch nicht enttäuscht werden. Gestern hörte ich eine Predigt, die mir genau das Gegenteil vermittelte.

Schraube deine Erwartungen mal höher!

Wie bitte? Wem gegenüber soll ich meine Erwartungen höher schrauben? Meinem Mann gegenüber? Meinen Kindern gegenüber? Der besten Freundin gegenüber? Nein!

Gott gegenüber!

Wie bitte?

Wie beten wir eigentlich zu Gott? Beten wir voller Inbrunst? Danken wir voller Inbrunst? Bitten wir voller Inbrunst? Oder leiern wir doch nur unsere Wünsche, Bitten und Danksagungen herunter. Erwarten wir das unser Gebet etwas bewirkt? In Matthäus 21 Vers 22 lesen wir:

Und was ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen!

Dieser Vers lässt mich aufhorchen. Ich bete im festen Glauben um etwas, was ich begehre!

Was begehre ich? Was begehre ich von Herzen von Gott zu bekommen?

Ich begehre zum Beispiel Gesundheit! Ich begehre von meinen chronischen Krankheiten geheilt zu werden, begehre das meine Familie und ich gesund bleiben/werden. Ich begehre mein Leben sinnvoll zu nutzen, dankbar und mit offenen Herzen weiter durch die verschiedenen Lebensabschnitte zu ziehen.

Echter Glaube erwartet das zu empfangen was er glaubt!

Das kann zum Problem werden, denn wie oft ist unser Denken negativ. Sind wir nicht allzu oft Meister darin das Negative zu erwarten? Noch vor dem „Amen“ setzt im Innersten unser Gedankenkarussell zur nächsten Runde an:

  • „Ach das klappt ja eh nicht!“
  • „ Das wird sowieso nichts!“
  • „Ich bin es nicht wert!“ …

Wie viele von uns tragen diese und andere negative Glaubenssätze in uns – oft schon unser ganzes Leben lang.

Euch geschehe nach eurem Glauben! (Matthäus 9, 29)

Nun, da macht es doch Sinn in Erwartung auf das Gute zu leben.

Sei in Erwartung für das Gute und für den Segen Gottes!

Und in dieser Haltung bekommt unser Gebet schon ein ganz anderes Gewicht.

Hohe Erwartungen

Hohe Erwartungen

Ich persönlich bin bestrebt mich im Leben weiterzuentwickeln.

Denn, wenn Gott dich nicht verändern darf, werden deine Umstände, deine Denkmuster, deine Lebenswunden dich beherrschen und bitter machen!

Das möchte ich nicht. Aus diesem Grund möchte ich mich (immer wieder neu) negativen Denkmustern, Verletzungen von gestern oder auch aus der tiefen Vergangenheit stellen.

„Es geht vorwärts – Richtung Heilung!“ antwortete ich kürzlich einer Bekannten, die um meine chronischen Krankheiten weiß, und mal nachhören wollte. Ich war ehrlich gesagt selbst ein wenig erstaunt über die Worte die meinen Mund verließen.

Das begehre ich, das ich mich immer weiter von Gott verändern lasse, denn Aussagen wie „Es geht vorwärts – Richtung Heilung!“ sind Sätze, die den Namen „Glaubenssätze“ wirklich verdient haben.

Wohin möchtest du dich im Leben entwickeln?

♥-lichst Sandra

Ich freue mich, wenn du meinen Blog teilst! Du möchtest auf dem Laufenden bleiben? Dann tobe dich auf den Buttons in meiner Sidebar aus :-)!

4 thoughts on “Hohe Erwartungen

  1. Ich bin niemand der in eine Kirche geht oder Betet. Es gab momente da habe ich natürlich gefragt warum gerade ich das Erlebe und Durchmachen muss. Aber es bringt mir selber nichts. Dafü habe ich zu viel schlechte erfahren.

    Liebe Grüße
    Julia

    • Das ist schade. Und wie gehst du jetzt mit diesen schlechten Erfahrungen um? Manchmal weiß man keine Antwort, dann bleibt „nur“ eins was ich bete (ein Gebet von einem behinderten Jungen) „Herr, du siehst!“ , und eins was ich weiß „Wohin sonst!“ Ich wünsche dir Gottes reichen Segen! Sandra

  2. Danke für deinen tollen Artikel Sandra!
    Es freut mich, dass es bei dir aufwärts geht!
    Ja, ich GLAUBE und vertraue darauf, dass Gott uns auch durch schwierige Zeiten trägt, wenn wir ihn nur machen lassen und uns in seine Hände fallen lassen.
    Ganz liebe Grüße und alles Gute!
    Sharela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.