Die „WG – Familie“!

Auch Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird damit reich belohnt.“ (Psalm 127, 3, Hfa)

Die WG-Familie, wie Eltern als Paar

Die WG-Familie, wir Eltern als Paar

Eins der  immer wieder kehrenden „Reflektionsthemen“ in der letzten Zeit betitele ich mal mit der Überschrift „Meine Mutterrolle“ oder auch die „WG-Familie“

Mutter – ich bin eine Mutter. Ich sann über meine „Aufgaben“ als Mutter nach und stellte diese Ferien mehr denn je fest, wie flexibel ich doch sein muss. Als die Kinder noch kein waren bezog sich die Flexibilität in erster Linie auf wöchentliche Termine. Stundenpläne und Musikunterricht änderten sich, jedes Halbjahr zierten neue Stundenpläne und ein neuer Wochenplan den Kühlschrank. Das ist jetzt auch noch so und trotzdem hängt so viel mehr dran.

Die Familie wird zur „WG-Familie“, die Kinder gestalten ihr Leben immer mehr selbst. Es bedeutet auf der einen Seite, das ich viele Termine der Kinder mittlerweile einfach nur „zur Kenntnis“ nehmen brauche. Auf der anderen Seite lernen die Kinder jetzt mehr denn je, das „Termine“ nicht nur Musikunterricht und Jugendgruppe sind, sondern auch „Treppe wischen“ und „Unkraut jäten“. Das Leben ist unglaublich intensiv. Noch nie füllte sich der Wäschekorb so schnell und lehrt sich im Gegenzug der Kühlschrank so rasch.

Kurzum: Wir versuchen gemeinsam den WG-Haushalt am Laufen zu halten.

Auf der anderen Seit ringen wir um gemeinsame Zeiten. Wann erlauben es die Tagespläne aller WG-Bewohner zusammen an einem Tisch zu sitzen und Zeit miteinander zu verbringen?

Ich glaube , wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich ein Hund, denn ich liebe es nach wie vor, wenn „das Rudel (äh die Familie) um mich ist“! *lach *

Ich bin ehrlich, diese Zeit der Umgestaltung fällt mir schwer. Ich bringe kaum Erfahrung auf diesem Gebiet mit. Ja, ich war auch ein Jugendlicher, ich baute mir auch mein eigenes Leben auf. Aber durch die Behinderung meines Vaters dachte das Leben mir besondere Aufgaben und Verantwortungen in der Familie zu. Mir wurde ein anderer Rahmen gesteckt als zum Beispiel meinen Kindern. Sie müssen Gott sei Dank bis heute niemanden pflegen. Manches was ich denke oder fühle können sie einfach nicht nachvollziehen. Manches aber schon. So wurden sie auch durch unsere unterschiedlichen familiären Schicksalsschläge geprägt. Und so lernten sie auch sich oftmals zurück zu nehmen, mit anzupacken, früh über das Leben und den Glauben nachzudenken, nachzufragen und letzten Endes Jesus kennen zu lernen.

Ich sehe das jetzt als Chance für uns. Wir haben die besten Voraussetzungen eine „WG-Familie“ zu werden, wo wir gemeinsamen Leben und jeder sein Leben gestalten darf.

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3 thoughts on “Die „WG – Familie“!

  1. Mir fällt die Umstellung von klein auf groß auch schwer 😉 Wir werden in diesem Jahr nun auch schon 15 und die Zeit vergeht wir im Fluge! Die Kinder werden einfach zu schnell groß! Aber liebe eine WG-Familie als getrennte Wege gehen!

    Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest zusammen!

    Jana

    PS: Deine Kommentierzeit ist ganz schön kurz angesetzt! Wenn ich nicht innerhalb einer bestimmten Zeit kommentiere, steht da „Captcha time expired“ und ich muss den Kommentar noch mal schreiben 😉

    • Ok, da muss ich mal schauen wegen der Zeit. Ich habe dieses Captcha eh nur drinne weil ich nur noch voll mit ekeligem Spam war. Das hat mehr als genervt. Lieben Gruß und auch ein schönes Osterfest.

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