„Wow! Die sind ja alle so FETT!“

Daniel-Plan

Daniel-Plan

Ich schreibe die Buchvorstellung aus freien Stücken (ohne Produktsponsoring oder dergl.).

Was sagt die Sandra da? Wir sind alle fett????

Nein, das habe nicht ich gesagt, sondern Pastor Rick Warren, als er 827 Menschen taufte und deren Gewicht beim Taufen kurzzeitig tragen musste. Ja, das war kein netter Gedanke, das wusste er auch, aber an diesem Tag wurde ihm ein sehr GEWICHTIGES Problem deutlich: Übergewicht bei Menschen, welches viele ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten zuverlässig im Schlepptau hat! Und als er an sich runter schaute, wurde ihm klar, dass Hüftgold und Bauchringe auch vor ihm nicht halt machten. Wie bei vielen Menschen kommt das Übergewicht nicht über Nacht. Die Kilos läppern sich meistens über die Jahre. Das sollte sich jetzt ändern. Zusammen mit 3 Medizinern entwickelte Rick einen Gesundheitsplan, der eine ganzheitliche gesündere Lebensweise zum Ziel hatte. Er stellte sich vor die Gemeinde und begeisterte viele Menschen von seinem Vorhaben, in Zukunft gesünder zu leben. Das Buch nannte er den „Daniel-Plan“, denn Daniel forderte den damaligen König zu einem Gesundheitswettbewerb heraus (siehe Daniel  1, 3 – 20)

Die meisten Predigten drehen sich um unserer Seele, unseren Verstand, den Gefühlen, den Willen. Der Körper wird sehr oft vernachlässigt. Aber gerade auch körperliche Gesundheit und Wohlbefinden hat einen prägenden Einfluss auf unsere Seele, unseren Geist, unseren Verstand und wie wir uns fühlen.

Der „Daniel-Plan“ ist demnach keine einfache Diät wo das Jojo direkt mitgeliefert wird.

Es beleuchtet unsere Gesundheit, unsere Essgewohnheiten, unsere Lebenseinstellung im Kontext unseres Glaubens. Hier wollen wir nicht einfach nur ein paar Kilos weniger wiegen, hier wollen wir ein bewussteres Leben führen.

Dieses Buch war für mich der Ausschlag, diesen Blog endlich umzugestalten bzw. zu erweitern. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, das ein gesundes Essensrezept oder ein motivierendes Zirkeltraining nichts auf einem Glaubensblog zu suchen habe. Und so befand ich mich in einem Zwiespalt, denn gutes Essen und Sport sind Teile meines Offline-Sommerzimmers. Dann gehören sie doch auch auf meinen Blog. Zumal es ein Teil meines Weges ist, meines besonderen und ganzheitlichen Glaubensweges, den ich mehr oder weniger unbeabsichtigt vor ca 2, 5 Jahren begann:

Damals führ ich mit meinem Auto durch die Gegend, als ich plötzlich einfach nicht mehr konnte. Ich hielt am Straßenrand in einer Parkbucht an, stellte den Motor ab und weinte. Ich konnte einfach nicht mehr. Mir war alles zuviel. Und an diesem Tag übergab ich Jesus nochmal bewusst mein Leben. Ich strich viele Dinge und Aktivitäten, von denen ich wusste, das sie mir nicht gut tun, mich sogar teilweise krank machten. Und dann passierte etwas sehr Erstaunliches. Als ich meine Ernährungsumstellung wieder mal anging, scheiterte ich nicht. Als ich mich im im Fitnessstudio anmeldete, hielt ich durch. Bis heute drehe ich ca. drei mal die Woche dort meine Runden im Zirkel. Klar es gibt immer so  Phasen, aber das meine ich nicht. Ich meine dieses grundsätzliche „dran bleiben“ Und das gelingt mir. Das war so gar nicht geplant. Ich erhoffte es mir, das ich fortan gesund aß und mehr Sport treiben würde, aber ich wusste auch, wie oft ich das immer wieder dran gab.

An dem Tag, an dem ich diesen Blog „eröffnete“ hatte ich diesen Wunsch, euch das alles nicht nur zu erzählen, sondern euch aktiv mit rein zu nehmen und mit zu reißen. Aber ich wusste nicht wie. Dieses Frühjahr stand ich in der Buchhandlung und hielt eben dieses Buch in den Händen. Das Kind hatte einen Namen. Das was ich getan habe, haben auch andere gemacht. Ich hatte einen erprobten Leitfaden in der Hand. Ja ich gebe es zu, ich hatte auch die Legitimation in der Hand meinen Blog zu erweitern. Dabei hätte ich dafür nicht dieses Buch gebraucht, denn Jesus sagte unlängst:

„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1. Kor. 3,16)

 

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und das ihr nicht euch selbst gehört?“ (1. Kor 6,19)

 

Jetzt habe mein Online-Sommerzimmer zu dem gemacht, was es offline schon lange ist – meine LebensArt! Hier glaube, genieße und gestalte ich mein Lebens. Und dazu gehört mein Essen zu überdenken und nicht nur auf dem Sofa zu sitzen. Körper und Geist gehören zusammen. Das habe ich in meinem Leben oft auf die harte Tour erfahren. Wenn es meinem Innersten, meiner Seele, meinem Glaubensleben schlecht geht, dann leidet auch mein Köper. Aber genauso ist es auch umgekehrt. Wenn es meinem Körper schlecht geht, leidet mein Innerstes. Also wer bin ich, das ich mich über Jesu Worte hinwegsetze und den Körper einfach ausklammere. Das Leben ist im Fluss und ich wünschte ich könnte sagen das alles einfach ist. Aber dem ist nicht so. Immer wieder werde ich vom Leben durchgeschüttelt und ich habe das Gefühl das mir die Dinge entgleiten oder zu viel werden. Gerade dann ist es mir wichtig, Gewohnheiten zu entwickeln, die mir gut tun.

In diesem Sinne fahre ich jetzt auch erstmal los meine Runden im Fitnessstudio zu drehen. Mit dem Hund war ich auch schon im Regen meine „Runde“ drehen.

♥-lichst, eure Sandra

 

Der Daniel-Plan, In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben, von Rick Warren, Daniel Amen, Mark Hyman, ISBN: 978-3-95734-028-3

Ich freue mich, wenn du meinen Blog teilst! Du möchtest auf dem Laufenden bleiben? Dann tobe dich auf den Buttons in meiner Sidebar aus :-)!

6 thoughts on “„Wow! Die sind ja alle so FETT!“

  1. Danke, da kann ich dir nur zustimmen. 🙂
    Ich merke jetzt schon, wie mir viele schlechte Gewohnheiten nicht gut getan haben. Deshalb freu ich mich auch auf neue Posts von dir zu dem Thema.
    Liebe Grüße
    Anne

    • Ja, darauf freue ich mich auch, wenn es da weiter geht. Im Moment schwirrt mir nur der Kopf, weil ich alles auf einmal machen möchte. Deswegen folgt jetzt erstmal ein Beitrag, warum das so ist bei mir ;-), gruß Sandra

  2. Gehe jeden Schritt langsam und mit Bedacht – ich freue mich über viele Schritte, die dann danach kommen.
    Aber selbst muss ich mir auch an die Nase fassen – bei mir geht gerade ganz viel drunter und drüber…
    Hab einen schönen Tag!
    Yvonne

  3. Hallo,ein sehr schöner Beitrag. Ich kann das voll nachvollziehen. Ich versuche auch schon des längeren meinen inneren Schweinehund zubewegen. Finde es schön das du nun so lebst und für dich das richtig gefunden hast und darüber nun schreibst.

    LG Nadine

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