Küchenkunde Teil 7 – Das Prinzip Kochen – eine kleine Buchvorstellung (Sponsored Post)

Ich freue mich, das ich dieses „Einsteigerkochbuch“, welches mir zum Kennenlernen und Ausprobieren übersandt wurde, nach eigenem Ermessen besprechen darf.

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Das Prinzip Kochen

Wenn der Postmann zweimal klingelt!

Nein stimmt nicht. Er klingelte nur einmal. Noch während der Klingelton nachhallte, gewann ich das unfreiwillige Wettrennen zwischen meinem Hund und mir zur Haustüre.

Die Freude war groß, denn das neue Kochbuch „Das Prinzip Kochen“ ist da!

Ich habe schon viel davon gehört. Beim Friseur sprang mich die Buchwerbung in den einschlägigen Frauenzeitschriften an, ich las im Internet davon und entschied mich schon vor Wochen aus Überzeugung für einen Werbebanner des Buches auf meinem Blog. Ein Buch, welches das Kochen von der Pieke auf nahe bringen möchte.

So ein Buch hätte ich gerne vor 22 Jahren gehabt. Ich bin jetzt noch ganz beschämt davon, wie treu der geduldigste aller Ehemänner meine ersten Kreationen am Herd, oder sollte ich besser sagen Horrormenüs, aß. Ohne System schnibbelte, rührte und – oh man –  würzte ich, was das Zeug hielt. Jetzt weiß ich, das vor allen Dinge scharfe Gewürze durchaus nicht so schnell leer werden „müssen“ ;-). Aber ich schweife ab.

Jetzt erst mal ein Cappuccino aufgebrüht und sich gemütlich mit dem Kochbuch hingesetzt.

Zum „Outfit“ des Buches – Umschlagdesign und -material:

Das Prinzip kochen - der Einband

Das Prinzip kochen – der Einband

Im Design wurde der Grundsatz „Weniger ist mehr“ beherzigt! Die Avokado in Form einer Glühbirne, der zartgraue Hintergrund und die sparsam eingesetzten Farben Schwarz und Grün sprechen mich sehr an.

Beim Einbandmaterial selbst hätte dann lieber „Mehr ist mehr!“, gegolten. Es ist schlicht in Pappe gehalten, ohne abgeschlossene Ränder, wie man es sonst von fest gebunden Büchern kennt. Den Buchecken hätte ein fester Abschluss gut getan, sie haben schon beim Transport etwas gelitten.

Das Prinzip Kochen - Einbandmaterial

Das Prinzip Kochen – Einbandmaterial

Wohl dem, der Bibliothekar ist (oder so wie ich gelernte Assistentin an Bibliotheken). Wir können das Buch fachmännisch foliieren und damit vor größeren Beschädigungen und Spritzer beim Kochen schützen.

Zum „Inhalt“ des Buches:

„Wir lassen den Schnickschnack weg und konzentrieren uns aufs Wesentliche!“

Das begrüße ich. Dieses Kochbuch kommt auf den Punkt. Ohne viel TamTam wird der Leser persönlich angesprochen und dabei motiviert, das „Prinzip Kochen“ auszuprobieren. In weiteren drei Sätzen folgt die Erklärung des Buchaufbaus.

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Das Prinzip Kochen – Einleitung

Ich überzeuge mich gleich beim ersten Rezept, ob der Buchaufbau wirklich so schlüssig ist, wie es beschrieben wird. Ich lese:

„Das Prinzip Salatdressing“

Jedem Rezept sind 3 Buchdoppelseiten gewidmet. Auf der ersten Seite wird der Leser mit den dahinterliegenden Prinzip dieses Rezeptes vertraut gemacht.  Will heißen, der Koch-Neuling erfährt welche Küchenutensilien er braucht und welchen Handgriffe fürs Zubereiten nötig sind.

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Das Prinzip Kochen – was brauchts

Auf der nächsten Doppelseite folgt dann ein Grundrezept (der Prototyp). Hier werden diesen Handgriffen Zutaten „zugeordnet“.

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Das Prinzip Kochen – Prototyp

Im Fall „Der Prototyp Vinaigrette“ werden Schalotten und Knoblauch klein geschnitten und zusammen mit Weinessig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer und Zucker in ein Schraubglas gefüllt, das Glas verschlossen und kräftig geschüttelt. Die Vinaigrette wird danach mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit dem Salat vermischt. Schon ist das Dressing in seiner Grundrezeptur fertig!

Blättern wir nun eine Seite weiter, dann kommen wir ins Kreativlabor! Mission: „Lass dich anmachen…“ Mir gefällt im Übrigen der Wortwitz, mit den der Autor Matthias F. Mangold dem Buch eine gewisse Würze verleiht. Bin ja selber gerne jemande der mit Worten jongliert.  Aber zurück zu unserem Salatdressing.

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Das Prinzip Kochen – Kreativlabor

Im Kreativlabor treffen wir auf Schalotten, Eiern, Kapern, weiteren Öl- und Essigsorten, Orangen und und und, mit denen wir das Grundrezept variieren können.

Was sonst noch auffällt:

Das Buch gibt Auskunft über die verschiedenen Zutaten, die benötigt werden. Welche Öle sind empfehlenswert, welches Baguette eignet sich am Besten für Bruschetta, was sind feste Kartoffeln und vieles mehr.

Was mir persönlich nicht gefällt ist die Tatsache, das das Kochbuch nicht konsequent mit vollwertigen Zutaten kocht. Und so wird zum Beispiel Weißbrot statt Vollkornbrot fürs Bruschetta gewählt, der Salatsoße Haushaltszucker beigemischt und Weißmehl für die Pizza genommen. Das finde ich schade, denn hier ist ja gerade DIE Chance, den „Neuling im Kochen“ ganzheitlich über gesunde Zutaten aufzuklären. Es ist einfacher von vorneherein gesund zu kochen, als schlechte Angewohnheiten (bzw. Zutaten) im Nachhinein wieder aufzugeben.

Mein Fazit:

„Das Prinzigp Kochen“ ist ein wunderbares Kochbuch, um sich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Prinzip des Kochens auseinander zu setzen. Jeder, der sich erfolgreich durch das Buch hindurchgekocht hat, hat meiner Meinung nach tatsächlich so viel gelernt, um am Ende einen „Koch-Oscar“ zu verdienen.

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Das Prinzip Kochen – Koch-Oskar

Hat sich der „Jungkoch“ dann schon an anderer Stelle über vollwertige Zutaten informiert und tauscht Weißmehl, einfach Nudeln, Zucker uws. aus, dann gewinnt er meines Erachtens sogar einen „Koch-Oskar“ mit Sternchen.

In diesem Sinne – „Macht Spätzle fürs Schätzle“ oder was auch immer…

im Prinzip ist Kochen ganz einfach!

♥-lichst Sandra

♥Ach – nicht vergessen – rechts in der Sidebar findet ihr einen Link zum Buch. Hüpft mal dezent rüber! ♥

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10 thoughts on “Küchenkunde Teil 7 – Das Prinzip Kochen – eine kleine Buchvorstellung (Sponsored Post)

    • Hallo Kultmama! Ich denke auch, das das Kochbuch echt super ist – besonders wenn man noch wenig Ahnung hat. Ich werde diese Woche noch damit Kochen und euch dann davon erzählen, Gruß Sandra

  1. Ich liebe ja Kochbücher und könnte mir diese stundenlang anschauen! Dieses neue Kochbuch finde ich auch ganz toll! Wäre auf jeden Fall nach meinem Geschmack, nur der Buchumschlag stört mich auch mit diesen merkwürdigen Ecken! Wirkt zwar modern, aber eher unpraktisch.

    Liebe Grüße
    Jana

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