bewusst essen

Der Geschmack meines Sommerzimmers!

Mindful eating – The taste of  my  „Sommerzimmer“

Gesunde Ernährung liegt mir am Herzen! Sie ist Teil meines Lebens geworden! Gerade jetzt, nachdem ich meinen Bauch mehrmals zur Untermiete frei gegeben habe und dazu noch die statistische Lebensmitte überschritten habe, sehe ich, das ohne bewusste Ernährung das Hüftgold energisch an der Körpermitte klopft.

Auch dabei habe ich wieder biblische Unterstützung, denn in Ernährungsfragen gilt:

„Besser ein Gericht Gemüse mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass!“ (Sprüche 15,17)

Küchenorganisation - MINDFUL EATING

Küchenorganisation – MINDFUL EATING

Meine Ernährungsumstellung  lebe ich nun seit ca 2 Jahren mehr oder weniger konsequent. Bis heute kann ich sagen, das meine Entscheidung, gewisse Dinge in meinem Leben auch in „kulinatischer Hinsicht“ zu ändern, richtig war.

Wie das alles so aussieht, erfahrt ihr nach und nach in meinen Blogbeiträgen. Hier an der Stelle aber erstmal ein kleiner Überblick:
Es tut mir gut, bewusst einzukaufen, bewusst zu kochen und  bewusst zu essen. O.k., jeden Tag schaffe ich es auch nicht und ich genehmige mir da auch die eine oder andere Ausnahme.

Also vorneweg nochmal: Dies ist keine allgemeine Ernährungslehre, dies ist einfach das was ich so umgestellt habe. Das ist kein in Stein gemeißeltes Gesetz, sondern ein Teil meines Lebensweges – mein „Mindful Eating! Das muss ich hier nochmal festhalten!

Also was da den „guten Vorsatz“ angeht: Ich esse jetzt sehr oft „tiereiweißarm-vollwertig“.  Mit diesem Begriff wurde ich erstmal konfrontiert, als ich anfing Ernährungsbücher zu studieren. Später gesellten sich noch weitere Bücher hinzu. Ich wurde mit so etlichen Trends in Berührung gebracht. Clean eating, vegan, vegetarisch, paelo und und und. Das kann ganz schön überfordern.

Da meine Ernährungsumstellung eben nicht einfach ein Trend, geschweige denn eine Diät, sein sollte, wollte ich auch „meine“ Ernährungsart finden.

Wie gestaltet sich denn jetzt  mein „Mindful Eating“? Hier jetzt erstmal die Kurzversion des „Speiseplans“.

  • Ich esse viel Obst und Gemüse
  • Ich esse Vollkornprodukte.
  • Ich esse Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Kerne.
  • Ich esse weniger Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier.
  • Ich nehme hochwertige Öle und Fette in der Küche.
  • Ich versuche mehr Wasser zu trinken.
  • Ich versuche Zucker zu meiden. (Bei Süßungsmittel scheiden sich dann schon die „Ernährungsgeister“: Der Vollwertköstler „schwört“ auf den Honig. Der ist „natürlich“ und kann gut verstoffwechselt werden. Der Veganer nimmer sehr gerne Ahornsirup, was dem Vollwertköstler aber viel zu verarbeitet ist. Ich  nehme Ahornsirup. Wichtig ist mir ja eh, das ich den Süßkram einschränken.)

Die Anfänge:

Ja, ich gebe zu: Anfangs stand ich täglich gefühlte 10 Stunden im Einkaufsladen und ebenso viele gefühlte Stunden in der Küche. Es dauerte halt etwas, bis mir alles von der Hand ging. Ich „ruderte“ schon etwas, bis ich mich an die veränderte Lebensweise gewöhnte:

  • andere/zusätzliche Einkaufsorte

  • andere Produkte

  • Zutatenlisten auf den Produkten studieren (wohl dem der gute Augen hat oder seine Lesebrille nicht zu Hause vergessen hat *augenzwinker *)

  • neue Küchenabläufe beim Kochen, der Vorratshaltung und und und

  • das eine oder andere neue Küchengerät

 Aber mittlerweile komme ich gut klar. Mittels diverser Listen ist meine Woche jetzt strukturiert.

Ich führe eine Rezeptliste wo ich jedes neue Rezept aufführe. Hier suche ich Hauptgerichte, Brote, Aufstriche, Naschereien … für die Folgewoche aus. In meinem Speiseplan notiere ich mir welches Gericht ich wann kochen möchte und in meiner Einkaufsliste halte ich dann fest welche Zutaten ich dafür brauche.  Hauptgerichte koche ich in der Regel mittags, Zusätzliches wie Brot, Aufstriche und Naschereien mache ich mittlerweile spontan wenn ich mal etwas „Luft“ habe. Das studieren der Zutatenlisten zahlt sich nämlich nach ein paar Wochen aus. Mittlerweile kenne ich schon einige „fertige“ Lebensmittel, mit deren Zutaten ich leben kann und die mir das Kochen und Zubereiten dann erleichtern.

Ich werde fortan regelmäßig  aus des Sommerzimmers Küche berichten….

 

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5 thoughts on “bewusst essen

  1. Ich wünschte ich hätte so viel durchhalte vermögen meine Ernährung umzustellen… Allerdings nehme ich mir das ständig vor und ziehe es dann doch nicht durch, vor allem weil ich nicht die Zeit und Lust habe ständig selbst zu kochen. Wahrscheinlich nur ein Vorwand, ja ich weiß.
    Ich finde es sehr löblich, wie du das machst! Ein paar Sachen kriege ich immer hin auch hin: ich trinke eigentlich nur Leitungswasser und Tee und versuche wenig Fleisch und co. zu essen, wie du es auch beschreibst.

    • Siehst du, dafür trinke ich das Richtige, aber leider immer noch zu wenig. Das ist doch schon mal ein guter Weg. Ich liebe es zu kochen. Und wenn die Speisekammer mit meinen „Grundnahrungsmitteln“ gefüllt ist, dann kann ich immer flott was zaubern. Fang doch mal mit meinen Rezepten an und verfolge meine „Küchenorganisations-Reihe, da werde ich viel erklären. Gruß Sandra

  2. Huhu…

    Respekt.. Meine Ernährungsumstellung klappt leider nicht ganz so, wie ich dass möchte. Da kommen immer wieder alte Gewohnheiten, die ich nicht gleich wieder abstellen kann. Und gerne auch mal die Faulheit, mein Essen selber zu machen und dann kaufe ich Fertig essen. Aber dank deinen Bericht, gebe ich die Hoffnung nicht auf..Vielleicht hast du ja noch einen Tipp für mich ;), Dass mein Schweinehund mich nicht austricks.

    Alles liebe

    • Hach, den haben wir doch alle. Ich fühle mich immer wieder durch mein Training und den Check-up’s bei Mrs. Sporty angespornt. Und ich habe jetzt auch echt Übung beim Einkaufen der „richtigen“ Produkte. Falsche kaufe ich dann nur noch gezielt ein ;-), und weiß das sie ungesund sind. Und ganz ehrlich, wenn es bei mir schnell gehen muss: Vollkornnudeln und gebratenes Gemüse mit einem Schuss Sahne und leckere Gewürze gehen immer und auch Ofengemüse. Gesund und im Grunde auch „Fast food!“ LG, Sandra

  3. Hallo Sandra,
    fühl mich grad bei dir ganz zu Hause. Sag mal, wie machst du das denn mit deiner Familie? Meine Männer weigern sich fleischlos zu essen. Einen Veggie-day konnte ich durchsetzen. Also mach ich Ofengemüse für alle und für den Rest Fleisch dazu. Aber sonst? Immer 2 Nudelsossen? Daran scheiter ich dann immer nach ein paar Wochen.
    Ganz liebe Grüße
    Niccy

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