Annehmen oder Aufgeben?

"Annehmen" oder "Aufgeben", wenn ich in meiner Sofaecke liege.

„Annehmen“ oder „Aufgeben“, wenn ich in meiner Sofaecke liege.

Seit fast 2 Wochen ist es jetzt ruhig auf meinem Blog. Ich bin mal wieder krank. Also nicht dieser Infektkram, den jetzt jeder hat, nein ich meine diese unspezifischen Symptome, die ich jetzt schon Ewigkeiten mit mir herum schleppe. Ich will euch gar nicht mit Details langweilen.

Diesen Post habe ich kurz vor meinen letzten extremeren „Schub“ geschrieben. Die Konsequenzen, die sich aus meinen ewigen Krankheitssymptomen ergeben, machen mir jetzt schon länger zu schaffen. Mich beschäftigt innerlich sehr viel. Kürzlich las ich meinen imaginären Buchklappentext auf meiner „Wer bloggt hier“-Seite:

Sandra Klimm (Jahrgang 1971), Mutter von 3 Kindern, gesegnet mit einem tollen Ehemann,3 wunderbaren Kindern, einem weißen Schäferhund und noch Vielem mehr, schildert in diesem Buch ihre Lebensgeschichte. Geboren wird sie mit einem schweren Herzfehler, verbringt ihr erstes Lebensjahr fast nur in Krankenhäusern. Es entwickeln sich viele Ängste, zudem erkrankt ihr Vater an Multiple Skerlose und stirbt viel zu früh. Kurz danach werden sie und ihr Mann über Freunde mit dem christlichen Glauben konfrontiert. Sie (damals 29 Jahre) und ihr Mann entscheiden sich für ein Leben mit Jesus und Sandra erzählt anderen begeisternd von Jesus. Doch das Leben bleibt schwierig. Ihre Kinder erkranken an einer Hirnhautentzündung, ein Bandscheibenvorfall und ein komplizierter Handbruch beim Ehemann stellte die junge Familie vor Herausforderungen, sie mussten Fehlgeburten verkraften und später eine lebensbedrohliche Geburt mit Notoperation. Es folgten Panikattakten, Überforderung an allen Ecken. Und in all dem sehnt Sandra sich nach einer klaren Berufung von Gott. Sie betet, dass Gott sie in sein Ebenbild verwandelt – „notfalls mit der Brechstange!“ Doch sie landet immer wieder in „Gottes Leistungsclub“ und muss mühsam lernen, dass Gott sie liebt, mit allen Krankheiten, allen Schwierigkeiten – ganz ohne jede Leistung. Sie beschreibt ehrlich, wie sie immer wieder an ihre Grenzen stößt und nur langsam versteht, wofür Gott sie gebrauchen will.

Ich habe derzeit sehr an dem Ende des letzten Satzes zu Knabbern:

…und nur langsam versteht, wofür Gott sie gebrauchen will.

Seid Monaten stoße ich immer wieder in recht kurzen Abständen an meine Grenzen. Und dadurch muss ich sagen, das ich offenbar immer noch nicht verstehe, wozu Gott mich gebrauchen will.

Ich habe eine Entdeckung gemacht.

Durch die Jahre hinweg habe ich immer wieder etwas „draußen“ angefangen. „Draußen“ sage ich , wenn ich Dinge mache, die sich im wahrsten Sinne und übertragenen Sinne des Wortes „draußen“ abspielen. In der Gesellschaft eben, da wo Leistungsdruck, Ergebnisse, Kraft und Verbindlichkeit wichtig sind – selbst wenn es nur ein Ehrenamt ist. In all diesen Disziplinen (und noch einigen mehr) glänzte ich „draußen“ nicht wirklich. Ich versuchte mich als Krankenpflegerin und wurde promt meine beste Patientin (höhö), jonglierte eine Zeit lang in der Schulkantine mit vollen Tellern, gründete ehrenamtlich eine Spielgruppe und setzte mich für behinderte und nicht behinderte Jugendliche ein.

Der Wahnsinn, wenn man das so liest. Was für eine Frau!

Ich empfinde mich  eher als „Job-Hobberin“, denn zwischen all den tollen „Ämtern“ bin ich krank. Also richtig krank. Oder jemand anders in der Familie war krank, richtig krank. Und wie man ja in meinem imaginären Buchklappentext lesen kann, passiert das eben oft. Wäre es nur ein leichter Schupfen …. aber nein, ich war und bin da eine „Drama-Queen“! Und diese „Dramen“ zwingen mich in die Knie. Meine Mutter sagt bis heute

„Du bist halt anfällig!“

„Es gibt manchmal Zeiten, in denen es einem nicht gut geht!“ Hääää? Ich kenne es ehr anders herum

„Es gibt manchmal Zeiten, in denen alles fluppt!“

Bin ich ein "Kronleuchter-Abstauber"? Annehmen oder Aufgeben?

Bin ich ein „Kronleuchter-Abstauber“? Annehmen oder Aufgeben?

In diesen guten Monaten habe ich meinen Haushalt stets organisiert im Griff.  Meine Kinder waren schon früher meistens „Marke pflegeleicht“. Es erschien (erscheint) mir dann „Verschwendung“, eine dieser „Kronleuchter-Abstauberinnen“ zu sein.

Was ist dann also so schlimm daran, sich einen kleinen Minijob zu suchen oder ein kleines Ehrenamt, oder ein Weiterbildung machen zu wollen? Vor allen Dingen, wenn es einem vom Thema her leicht fällt und man wirklich das Gefühl und das Feedback bekommt, an der richtigen Stelle zu sein.

In den guten Wochen habe ich viel Energie und bekomme schnell etwas „Neues“ auf die Beine gestellt. Zack – zack und fertig! „Fertig“ ist dann auch gleich mein nächstes Stichwort. Irgendwann bin ich dann schlicht und ergreifend „fertig“. Ich muss mich geschlagen geben und hüte „bestenfalls“ tagelang das Bett.

Warum ich meinen Job oder mein Ehrenamt oder was auch immer „draußen“ stattfindet, bis heute immer wieder aufgeben (pausieren?) muss, habe ich bis dato noch nicht verstanden. Damals war ich jedes Mal, wenn „Drama-Queen“ wieder ihren ungefragten Auftritt hatte,  mit „Haus & Hof“ und „Kind & Kegel“ über meine Grenzen. Wenn du keine große Familie hast, dann ist das schon ein Problem mit drei kleinen Kindern im Schlapptau „richtig“ zu erkranken (oh da habe ich mich verschrieben, aber Schlapptau passt eigentlich besser als Schlepptau, denn schlapp war ich immer sehr schnell ) Nach dem Regen folgt die Sonne. Ich denke, es war mein Alter, weswegen ich vor ca. 10 Jahren  immer wieder schnell optimistisch war. Ich hatte schlichtweg mehr Kraft und mehr Mut. Nicht aufgeben, alles hat seinen Sinn … und… und … und!

Seid einigen Tagen denke ich sehr intensiv über die Gründe meines „Misserfolges“ beim „Draußen-arbeiten“ nach. Auslöser dafür war folgendes Schlüsselerlebnis. Seitdem lebe ich irgendwie in einer „Erstarrung“:

Ich wollte dieses Jahr eine kleine Weiterbildung für meine ehrenamtliche Jugendarbeit machen. Es wären insgesamt 2 Wochenenden in gesamten Jahr gewesen. Während des zweiten Wochenendes bekam ich wieder einmal einen ganz ganz schlimmen Migräneanfall. Nichts ging mehr, mein Mann holte mich ab. Mehrer Tage hatte ich noch unter diesem Anfall gesundheitlich zu leiden. Aber noch schlimmer ist es seitdem in meiner Seele.

Eine Bekannte meinte zu mir, das all die Dinge, die ich „draußen“ tue, vielleicht gar nicht das ist, was Gott sich gedacht hat.

Jeder hat so seine Berufung und aufgrund meiner „Anfälligkeit“ wäre ich mit Haus & Hof und Kind & Kegel doch ausgelastet genug.

Hhmmmm! Ok, vor 10 Jahren würde das vielleicht noch unterschieben haben – eventuelle. Jetzt bin ich 45, meine Kinder sind recht groß, meine „Präsenz“ ist nicht mehr rund um die Ohr erforderlich. Im Gegenteil, die Kinder (2 sind schon erwachsen) sind selbst viel unterwegs und ich bin dann alleine zu Hause. Außerdem, wie gesagt, habe ich mir meine Aufgaben „draußen“ gut überlegt und an der Arbeit als solches und den involvierten Menschen viel Freude gehabt. Es fühlte sich in jeglicher Richtung richtig an.

Des weiteren habe ich zum Thema „Nutzen von Schicksalsschlägen“ etwas interessantes in der Bibel gefunden. Paulus sagt im Johannes -Evangelim Vers 3 und 4:

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind,  durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

Ja, auch einer dieser Tröster könnte ich mit meinem Erfahrungsschatz an Krankheiten und dergl. für andere sein. So gibt es etliche Themen, wo ich andere Menschen „aus dem Nähkästchen“ trösten könnte.  Aber bestimmt nicht, wenn ich immer und immer wieder auf dem Sofa liege und eigentlich selbst einmal Trost bräuchte.

Andere Frauen um mich herum, die die Kinder auch größer haben, kehren zurück in ihre Jobs  oder/und engagieren sich ehrenamtlich. Ja, ich weiß, ich bin nicht „andere Frauen“, ich bin ich.

„Das ist der Tropfen, der den Eimer zum Überlaufen brachte!“, sagte mein Papa oft, wenn ich als Kind zum wiederholten Male Mist baute. Und so empfinde ich es mit meinen Krankheiten.

Es scheint, das dieses abgebrochene Schulungswochenende der Tropfen war, der den Eimer namens „Selbstvertrauen und Vertrauen in den eigenen Körper“ zum Überlaufen brachte.

Wie oft dachte ich schon, das es jetzt endlich besser würde.  Würdest du nicht auch so nach und nach dein Leben wieder gestalten wollen, wenn du dich besser fühlst? Und wie schlimm ist es, wenn dann wieder etwas passiert.

Und jetzt meine quälende Frage: “ Wo liegt der Unterschied zwischen „etwas annehmen“ oder „aufgeben“?

Ist es ein „Annehmen“,  wenn ich fortan ein deutlich reduzierteres Leben führen würde, oder gebe ich dann auf?

Wird ein Mensch mit „engeren Grenzen“ überhaupt noch gebraucht?  „Ein bisschen Mitarbeit“ geht in dieser Gesellschaft wohl nicht. Du musst entweder ganz oder gar nicht, sonst bist du eher ein Hemmschuh. Mir wird noch klarer, welchen Kampf behinderte Menschen um ein bisschen Integration (mit allem was dazu gehört um sich „Dazugehörig“ zu fühlen) in der Gesellschaft führen müssen. Wie grausam Menschen zueinander sein können kannst du auch gut erfahren wenn du krank (oder eben behindert) bist. Das soziale Netzwerk bröckelt empfindlich. Wo wirst du noch gebraucht, wenn du nicht 100% leisten kannst?

Immer wieder neu versuche ich herauszufinden, wo meine Grenzen sind und wo ich mit denen gebraucht werden könnte. Ehrlich gesagt macht mir dieser Weg Angst. Denn das bedeutet meistens, sich in irgendeiner Form wieder bei Menschen verletzlich zu machen.  Aber ich denke, irgendwann muss ich das wieder angehen. Vielleicht in meiner nächsten „guten Zeit“ – egal wie lange sie dauert. Denn ich möchte kein „Kronleuchter-Abstauber“ werden.

Weißt du wer du bist?

Weißt du was geschehen ist?

Ist das das Leben, welches du führen möchtest?

Und jetzt überlege ich mal ob ich „annehme“ oder „aufgebe“ oder was auch immer ich tun werde.

♥-lichst Sandra

 

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11 thoughts on “Annehmen oder Aufgeben?

  1. Klare deutliche Worte…auf viele Sachen wüßte ich keine Antwort.
    Was Gott sich für einen ausgesucht hat, hmmmm habe ich früher mich oft gefragt und in diesen Jahr deutlich mehr. Krankheit, Rückschläge und keine tollen Sachen…. ich wollte Aufgeben und habe dann doch gekämpft…

    Leider ist es wirklich so das man entweder 100% gibt oder man ist nichts. Traurig das es so ist.
    Liebe Grüße und gebe nicht auf.
    Julia

  2. Liebe Sandra,
    danke für die Einblicke in deine Seele und Vergangenheit! Ich will und kann darauf nichts einfaches antworten, das weißt du ja. Will dir nur schreiben, dass ich Anteil nehme und mir an anderen Punkten auch Gedanken mache, was gut ist, wo ich gebraucht werde etc. Dass du dich hier so verletzlich machst, ist sehr wertvoll! Die meisten schreiben nicht über sowas. Ich würde dir von Herzen wünschen, dass du in deinen Herzens Projekten arbeiten kannst! Bis dahin finde ich, dass dein Blog ein tolles Projekt ist, das Menschen garantiert schon im Verlauf deiner Krankheit hilft. Denn sind wir ehrlich- heut schreiben viele erst im Nachhinein von ihren besiegten Riesen.
    Und es braucht auch die Hiobs oder andere unserer Zeit, die über ihre Situation ehrlich schreiben ohne sie fromm zu beschönigen. Die aber damit immer noch und immer wieder in Gottes Schoß Rennen und ihm ihr Leid klagen. Bitte wirf nicht das Handtuch <3 Anne

  3. Hey, fühl dich umarmt. Auch, wenn du dich gerade hilflos fühlst, Gott sieht dich und fühlt mit dir. Ich habe momentan einen Adventskalender auf meinem Blog. Weiß nicht, ob du den schon gesehen hast. Merk dir mal den 5.Dezember. Vielleicht tut dir das gut, oder vielleicht auch ein anderer Tag.

    Meine Kinder sind ja noch nicht so groß wie deine, und ich fühle mich gerade total erschöpft und hätte so gerne mal Kinderfrei. Zeit ganz alleine mit meinem Mann. Und damit meine ich nicht abends fernsehen schauen. Das ist aber leider unmöglich. Ich weiß, ich bin nicht krank und deswegen ist das nicht vergleichbar. Trotzdem muss ich es annehmen, und gebe deswegen noch lange nicht auf. ich frage mich auch manchmal, warum habe ich keine Hilfe? Aber was bringt es? Schlechte Gedanke machen schlechte Gefühle und damit wird alles noch schlechter. Ich bin dankbar, dass ich Kinder habe!

  4. Ihr Lieben, ich danke euch für eure ermutigenden Worte. Ich weiß, das ich nicht alleine damit da stehe. Manchmal fühlt es sich halt so an. Und es ist nicht zu leugnen, das das Leben sich in engen Kreisen abspielt, wenn man Tag für Tag zu Hause bleiben „muss“. Heute ist der dritte Morgen, an dem ich ausgeschlafen aufstehen darf. Ich fühlte mich gestern und vorgestern wohl. Das ist doch schon was. Natürlich habe ich Angst, das das wieder nur (wie im Oktober) von 12 bis Mittag hält, weil dann wieder ein neuer Mangel im Blutbild gesehen wird. Schade, das es heute regnet, etwas Sonne hätte mir gut getan, wenn ich gleich mit dem Hund laufe. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, herzlichst Sandra

  5. Liebe Sandra,
    dein Körper signalisiert dir ganz klar eine Grenze. Gott legt dir keinen Ballast auf, den du nicht tragen kannst. Vielleicht wirst du nach dieser Krise sehen, welchen Gewinn du erhalten hast. So versuche ich immer, mir schlechte Tage (und die habe ich im Moment gehäuft) wertschätzend in Tage der Veränderung gedanklich umzuswitchen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und freue mich, wenn ich bald wieder glücklichere Gedanken lesen kann. Denn ich bin mir sicher, dass es die schon bald wieder geben wird 🙂
    Alles hat seine Zeit!
    Liebste Grüße,
    Yvonne

  6. Huhu meine liebe..

    Also aufgeben sollte man nie im Leben. Auch wenn es wird, man findet immer einen anderen Weg. Dein Körper braucht Ruhe, dass ist ganz klar. Es wird zeit, dass du ihn Erholung gibst, dich öfter entspannst.
    Wichtig ist, lass anderen Leben und schau nicht auf ihnen. Den du bist für dich verantwortlich und nicht jeder Mensch ist gleich. Daher nie mit anderen vergleichen.

    Alles liebe

  7. DANKE für deinen Mut, uns an deinem Kampf teilhaben zu lassen. Damit beweist du so viel Stärke, auch wenn du dich im Moment unendlich schwach fühlst. Ich glaube, dass dir deine Fragen nur einer beantworten kann und vielleicht wird er manch eine auch offen lassen. Was jedoch auf jeden Fall passieren wird, ist, dass du wachsen und reifen wirst. Und du wirst Menschen Gottes Kraft vorleben und ihm Ehre machen.
    Geht es nicht genau darum? Zu sein. Wer und wo man ist? Egal ob Arbeit oder nicht. Leistung ist egal. (Wenn ich das nur selbst immer annehmen könnte.) Was machen diese Zeiten mit deiner Beziehung zu Gott, deinem Vertrauen zu ihm? Ich habe für mich erkannt, dass dies die entscheidenen Fragen sind. Das habe ich immer wieder gelernt: im Studium, im Dienst, in meinem Muttersein… Egal, was ich tue, tue ich für ihn – dabei kommt es nicht darauf an, was es ist. Gott nutzt es, um mich zu formen.
    Ich hoffe, ich komme nicht wie ein „Prediger“ rüber. Es gibt einfach Themen, bei denen ich ganz viel erzählen und schreiben könnte. Leid gehört dazu. Und ich finde, dass du dich traust, über dein aktuelles Leid zu schreiben, ist unendlich viel Wert und wird andere Menschen ermutigen. Gott gebraucht dich, ohne dass du es weißt… Ok, jetzt höre ich aber auf. Ich verabschiede mich mit dem 23. Psalm. Ganz liebe Grüße, Regina

  8. Hallo Sandra, du hast einen wunderschönen Blog mit hellen Bildern, die für mich das Licht in der Welt widerspiegeln und ich denke du siehst eben immer noch das Licht zwischen den dunklen Tagen. Das ist gut so, auch wenn es für dich bestimmt sehr schwierig ist. Ich weiß das nur zu gut aus meinen eigenen schlimmen Erfahrungen
    , wie du vielleicht bei meiner Film-Zusammenfassung erahnen kannst. Dankeschön an dieser Stelle für deinen lieben Kommentar. Ich wünschte ich könnte so frei darüber schreiben wie du es tust. Leider kann ich es nicht obwohl es vielleicht eine Hilfe wäre. Ich lasse dir ganz liebe Grüße da ❤

    • Danke Silvia! Du ahnst nicht was mir diese Worte bedeuten. Manchmal denkt man nämlich man schreibt nur für den Browser ;-)! Ja offen kann ich sein. Derzeit nehme ich mir meine Lebensgeschichte „nochmal“ schriftlich vor. Es geht quasi nochmal von vorne los, jedoch mit wesentlich mehr Details. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Weg. Ich kann nur erahnen wie schlimm es sein muss, sein Kind zu verlieren. Ich leide immer noch so sehr unter den Verlust meines Vaters. Das war damals das Schlimmste was mir je geschah (da ich zu diesem Punkt, ich war 23, noch keine Kinder hatte). Ich war mit 23 in erster Linie noch Kind meiner Eltern gewesen und einen Teil meiner Familie verloren. Alles Liebe auch für dich, deine Sandra

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